Eine farbige Kulisse in den Bereichen Tanz, Musik und Bewegung

Auftraggeber:
Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te,
Bau und Raum, Mar­co Cas­tel­la­no
Farb­kon­zept und Aus­füh­rung: Chro­ma-Stu­dio

Ver­lässt man im rie­si­gen, mas­si­ven Indus­trie­bau der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te die zen­tra­le Kas­ka­de, fin­det man sich bald in einer Anla­ge von lan­gen, ein­tö­ni­gen Gän­gen wie­der, in denen man schnell die Ori­en­tie­rung ver­liert. Die Ebe­ne 7 ist anders. Die Berei­che Tanz, Musik und Bewe­gung stel­len eine leb­haf­te Umge­bung dar. Das Leben der Stu­die­ren­den spielt sich auch in den Gän­gen, zwi­schen den Stu­di­os ab. Es wird geübt, gewar­tet, der Schnei­der kommt mit den Kos­tü­men vor­bei, manch­mal ist live Musik zu hören. Das Farb­kon­zept von Chro­ma-Stu­dio bil­det eine atmo­sphä­ri­sche Kulis­se mit abwechs­lungs­rei­chen und inten­si­ven Farb­stim­mun­gen, vor der sich das pul­sie­ren­de Kom­men und Gehen zwi­schen den Stu­di­os und Übungs­räu­men abspielt. Die Umge­bung ist anre­gend und inspi­rie­rend und ver­mag auch an düs­te­ren Tagen eine Hei­ter­keit her­vor­zu­zau­bern.

Das Modell ver­schafft einen Über­blick über den aus­ge­dehn­ten Para­me­ter, der bear­bei­tet wird. Die Farb­kom­po­si­tio­nen fügen sich wie ein zusätz­li­cher Lay­er in die vor­han­de­ne Archi­tek­tur ein. Der zen­tra­le Gang als sol­ches wird weiss belas­sen. Die Inter­ven­ti­on fin­det in den Nischen statt, die zu den Stu­di­os füh­ren. Die­se sind auch War­te­zo­nen und Orte, an denen durch den Ein­blick via Glas­tü­ren das akti­ve Gesche­hen des Stu­di­en­gangs sicht­bar wird und wo das Licht von der Fas­sa­den­sei­te durch das Glas bis in die Gän­ge dringt.

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