Klassische Farbkonzepte

Klassische Farbkonzepte

 

  • Farbkonzepte für Innenräume und Fassaden
  • Farbkonzepte bei denkmalgeschützten Renovationen
  • Farbkonzepte für Orientierungssysteme
  • Farbkonzepte für öffentliche Gebäude und Institutionen
  • Traditionelle Techniken der Dekorationsmalerei
  • Ornamente
  • Materialrecherchen für Anstriche, Verputze, Tapeten, Fliesen e.t.c.

 

Gute Architektur braucht Farben, die sitzen. Mit präzisen Kontrasten und feinen Nuancen wird ein optimales Zusammenspiel erzielt.

Farbkonzepte legen die Farbgebung im Innen-und Aussenraum von Gebäuden fest. Sie bilden einen zentralen Aspekt der ästhetischen Erscheinung des betreffenden Objektes. Nur in höchster Präzision erfüllen Kontraste und Nuancen die Erwartungen eines anspruchsvollen Auges.

Ein Farbklang wird aus den Nuancen von hell bis dunkel, warm bis kalt, dezent und zurückhaltend bis rein und gesättigt sorgfältig austariert und abgewogen. Für den farblichen Ausdruck wird nach Farbtönen gesucht, die zusammen ein Spiel zwischen Harmonie und Spannung erzeugen. Die Farben, die ausgewählt werden, stehen zu einander in Beziehung und erzeugen zusammen eine Wirkung. Dabei geht es nicht nur um die Farbtöne, sondern auch um Proportionen und Raumwirkung. In diesem Spiel kann die gewünschte Wirkung bewusst gesteuert werden. Je nach dem kann eine beruhigende oder eine anregende, eine fröhliche oder eine zurückhaltende Atmosphäre angestrebt werden.

Farben und Materialien wirken gleichermassen auf unsere Empfindung. Das Baumaterial und die Qualität des Anstrichmaterials sind dabei genauso wichtig wie die Farbtöne an sich. Unterschiedliche Texturen und Oberflächenqualitäten lösen unterschiedliche Empfindungen aus und wirken zusammen mit der Farbe auf unsere Wahrnehmung und unser Wohlbefinden. In einem Farbkonzept werden Vorstellungen einer Farbpalette strukturiert, präzisiert und auf das Wesentliche reduziert. Zu gestalterischen Fragen wird eine klare Haltung entwickelt.

 

Farbkonzepte im Kontext der Denkmalpflege

Farbkonzepte für Gebäude und Ensembles, die unter Denkmalschutz stehen sind anspruchsvoll und interessant. Der Spielraum der Farbgebung wird im Gespräch mit der Denkmalpflege abgesprochen. Mit ihr wird entschieden, welche Bereiche dem Befund entsprechen sollen, wo historische Farbstimmungen nachempfunden werden und wo sich Ergänzungen deutlich aber passend vom Bestand abheben sollen. Historische Farbtöne sind bestimmt durch die technischen Möglichkeiten zur Entstehungszeit, so wie von den damaligen Kenntnissen der Pigmente und deren Erschwinglichkeit. Ein Farbkonzept im historischen Kontext orientiert sich grundsätzlich an den historischen Begebenheiten. Oft werden jedoch aus verschiedenen Gründen Abwichungen und Anpassungen notwendig. Diese werden sorgfältig mit den Originalfarben in Beziehung gebracht.

Durch die Bauforschung werden Zeitschichten und Farbschichten zum Vorschein gebracht und analysiert. Danach wird entschieden, welche Zeitschichten restauriert oder rekonstruiert werden.
Wird beispielsweise ein Wandbild freigelegt, muss möglicherweise für die umliegenden Bereiche ein ergänzendes Farb- und Materialkonzept entwickelt werden. Die erhaltenen Bereiche werden in ein neues architektonisches Gesamtkonzept eingebettet. Im Idealfall wird die ursprüngliche Farbigkeit nachempfunden und mit entsprechenden Materialien umgesetzt. Trotzdem sollen sich Original und Neufassungen deutlich unterscheiden, damit historische Bauteile aus solche erkannt werden können.

Je nach Situation und Nutzungsvorhaben kann es sein, dass eine authentische Rückführung zu einer historischen Farbigkeit für die heutige Nutzung nicht wünschenswert ist, weil beispielsweise für Mietwohnungen helle und neutrale Farben gewünscht werden. Es braucht viel Fingerspitzengefühl bei solchen Situationen eine Farbpalette zu entwickeln, die den historischen Bezug zu Geltung bringen kann und gleichzeitig einer zeitgemässen Nutzung entspricht.

 

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